Feertig

Kaum zu glauben, aber ich bin doch noch rechtzeitig mit dem Netzworking-Kurs fertig geworden. 😉

Auch wenn er mich einiges an Zeit gekostet hat, hatte ich sehr viel Spaß dabei. Eine Lieblingslektion hatte ich nicht. Vieles kannte ich schon, aber einiges auch noch nicht und das fand ich klasse! Einiges durfte ich auch wiederentdecken (den „Keep-Calm“-Generator zum Beispiel).

Ich fand eigentlich alles gut und verständlich erklärt. Für Menschen, die nicht so gut oder gar kein Englisch sprechen, war es manches Mal etwas schwieriger, da sie auf einige „Erklär“-Videos nicht zugreifen konnten.

Was ich vielleicht ergänzenswert fände, wäre eine Lektion zur Vernetzung mit anderen Bloggern, wo dann auch andere Reader als der WordPress-Reader wie z.B. Bloglovin‘ vorgestellt werden könnten.

Da ich sehr gerne Instagram nutze, wäre eine Lektion dazu auch schön gewesen, allerdings hat Instagram ja den Nachteil, dass man bei der App nicht alle Funktionen am PC nutzen kann.

Vielen Dank für das Zusammenstellen der Lektionen, wie oben schon geschrieben hat es mir sehr viel Spaß gemacht. 🙂 Ich bin jetzt schon ein bisschen traurig, dass ich diesen Blog jetzt wieder ruhen lassen werde – aber ich betreibe privat ja noch einen Bücherblog und um zwei Blogs gleichzeitig zu „bespielen“ reicht mir einfach die Zeit nicht. Ich hoffe aber, dass die Netzworking-Kontakte durch die FB-Gruppe weiterhin bestehen bleiben.

Weltenbauen

Weltenbauen. Als Jugendliche und „junge Erwachsene“ habe ich mich selbst am „Weltenbauen“ versucht, indem ich Fanfiction zu Büchern  und Filmen wie z.B. Herr der Ringe, Harry Potter und Fluch der Karibik geschrieben und auf Fanfiction.net und Fanfiktion.de veröffentlicht habe.

Den Atlas fiktiver Orte finde ich super, bei der Auflistung fiktiver Bibliotheken hat mich sehr begeistert, dass auch die Bibliothek der Sunnydale Highschool und die Schlossbibliothek des Biests bzw. des Prinzen aufgelistet war.
Die Welten, die schon in Minecraft entstanden sind, allem voran Westeroscraft, finde ich phantastisch!
Von daher könnte ich mir Veranstaltungen mit interessierten Kindern und Jugendlichen Vorstellen, in denen z.B. Orte der Scheibenwelt oder fiktive Bibliotheken nachgebaut werden.
Oder auch eine Veranstaltung für Kinder, in der Steckbriefe für fiktive Bösewichte erstellt werden, das fände ich persönlich sehr spannend. Auch ein Cosplay-Event in der Bücherei wäre denkbar, wenn man vorher Kontakt zu einer interessierten Gruppe aufbauen könnte. Ideen sind auf jeden Fall viele vorhanden.

Und jetzt…wow, jetzt habe ich es doch tatsächlich noch geschafft den Netzworking-Kurs zu beenden! Ich hätte es nicht mehr für möglich gehalten. 😉 Spaß hat es aber auf jeden Fall gemacht!

11/12/63

Librarything. Während meines Praxissemesters in der Stadtbibliothek Gütersloh habe ich schon ein bisschen etwas von Librarything mitbekommen, aber wie genial das Ganze ist, habe ich erst jetzt beim erneuten Stöbern durch den Gütersloher OPAC bemerkt.

Nun ja. Besser spät als nie, oder? 😉
Ich habe in allen drei Katalogen nach demselben Buch gesucht: „Der Anschlag“ von Stephen King.
Bei allen drei Katalogen findet man nicht nur die Exemplare des Buches, die im Bestand vorhanden sind, sondern auch Tags, also Schlagworte zum Buch und  Rezensionen von Lesern, die teilweise sehr ausführlich sind. Außerdem bekommt man weitere Bücher des Autors und Bücher, die ein ähnliches Thema haben, angezeigt, wie das auch bei Amazon oder auch bei Social-Reading-Plattformen wie z.B. Goodreads der Fall ist.

Das fand ich in allen drei Fällen richtig, richtig gut, wobei optisch und von der Übersichtlichkeit her ganz klar der Katalog der Stadtbibliothek Gütersloh der Favorit ist. (Ja, ich weiß, dass ich voreingenommen bin! ;))

Was bei den Güterslohern im Gegensatz zu den Katalogen der anderen Bibliotheken vorhanden ist, sind weitere „Social-Media-Plugins“, mit Hilfe derer man sich Informationen über den Autor auf YouTube und Wikipedia anzeigen lassen kann, sich eine Notiz als Hinweis auf das Buch in anderen apps wie z.B. Evernote machen oder auch das Medium per E-Mail weiterempfehlen kann. In der E-Mail findet sich dann ein vorformulierter Text und ein direkter Link zum Katalogeintrag. Das finde ich richtig klasse!

Da lässt sich nur hoffen, dass diese Möglichkeiten von den Kunden auch rege genutzt werden…

Goodreads-Reading-Challenge

Hach, was habe ich mich gefreut, als ich sah, dass es in dieser Lektion um Goodreads, Lovelybooks & Co. gehen wird!

Auf Goodreads bin ich seit 2009 vertreten, auf Lovelybooks seit diesem Jahr wieder. Allerdings habe ich gemerkt, dass das eigentlich Quatsch ist, da es für mich zeitlich einfach nicht machbar ist, auf gleich zwei Plattformen die Bücher, die ich gelesen habe, gerade lese, oder noch lesen möchte, einzupflegen und gegebenenfalls zu rezensieren.

Goodreads finde ich persönlich sehr toll, hier kann man Bücherregale erstellen, Gruppen und Leserunden beitreten oder auch selbst erstellen, Rezensionen schreiben und Rezensionen von anderen bewerten, und, und, und. Am liebsten mag ich die Goodreads Reading-Challenge, bei der man sich selbst am Anfang des Jahres vornimmt, wie viele Bücher man lesen möchte. Gibt man die gelesenen Bücher dann immer in z.B. „read in 2016“ ein, werden sie von der Challenge erfasst und jedes Mal, wenn man eingeloggt ist, sieht man am Challenge-Symbol, ob man seinem Ziel voraus ist, gut auf sein Ziel hinarbeitet oder auch hinterherhinkt. Man kann die Anzahl der Bücher, die man im Jahr lesen möchte natürlich auch jederzeit verringern oder vergrößern.

Lovelybooks finde ich vom Design her etwas ansprechender als Goodreads, allerdings kenne ich nicht so viele Menschen, die auf Lovelybooks angemeldet sind – und ohne sich zu vernetzen, macht das Ganze nicht so viel Spaß. Ich würde zwar gerne mal bei einer Leserunde bei Lovelybooks mitmachen, aber solange die meisten meiner Bekannten bei Goodreads sind, pflege ich lieber diese Plattform. Es interessiert mich nämlich brennend, was meine Freund so lesen! Die Goodreads-App habe ich auch als Widget auf meinem Bücherblog auf WordPress eingebunden, sodass jeder sofort sehen kann, was ich gerade lese.

book-date finde ich rein vom Design her nicht so ansprechend. Schön ist, dass diese Plattform Verlagsunabhängig ist, wohingegen man bei Goodreads Amazon sein Leseverhalten ja freiwillig „in den Rachen wirft“, was mir persönlich nicht so viel ausmacht. Bei book-date finde ich es süß, dass die Bewertungen nicht durch Sterne, sondern durch Lampen erfolgen.

Eine Plattform, die ich auch sehr interessant finde, ist mybook.de  – allerdings ist das mehr eine Verkaufsplattform und keine Social-Reading-Plattform. Ich finde allerdings den Gedanken ansprechend, einen Fragebogen auszufüllen, welche Lesevorlieben man hat und dann dazu Buchempfehlungen zu bekommen. So etwas könnte ich mir auch für Büchereien vorstellen: Buchempfehlungen auf Wunsch je nach Geschmack. Denn das gleiche machen wir ja auch in unserer täglichen Arbeit.

Buch vs. Schriftrolle

Den mittelalterlichen Infoplatz fand ich klasse, den kannte ich schon. Was ich aber noch nicht kannte, waren die kurzen Videos von Zach King auf Vine. Diese kurzen Videos sind faszinierend – nur muss man erst einmal eine riesige Ideensammlung dafür haben!

Solche lustigen, kurzen Videos könnte ich mir für unseren Social Media Auftritt auch vorstellen, allerdings steckt hinter gerade diesen kurzen Videos ganz sicher eine Menge Arbeit, sodass sich, wenn man solche kurzen Videos drehen möchte, auf jeden Fall mehrere daran beteiligen sollten. Ich denke auch, dass einem mit der Zeit die Ideen ausgehen würden.

Wir selbst haben ja Anfang des Jahres versucht, etwas längere Videos zu drehen, zur Vorstellung von Praktikanten, zur Vorstellung von Autoren, die bei uns gelesen haben. Nur ist das extrem schwierig und frustrierend, wenn man nicht die richtige Ausrüstung dafür hat. Videos drehen macht Spaß – aber nur, wenn man die Möglichkeit hat, die Videos auch in einer annehmbaren Bild- und Tonqualität zu drehen und sie hinterher auch richtig schneiden kann.

Dann kam neulich noch eine Leserin auf mich zu und fragte mich nach mittelalterlichen Flechtfrisuren für das LiveRolePlay, das sie und ihre Bekannten in einigen Wochen durchführen wollen. In den Büchern, die wir im Bestand haben, wurde ich nicht fündig, allerdings gibt es auf Youtube einige Videos dazu. Sogar ein Video zum Thema „mittelalterliche Gewandung richtig kombinieren“ habe ich gefunden.

Für Häkel- oder Strickanfänger findet man auf Youtube auch zahlreiche Videos, die meiner Meinung nach praktischer sind als Beschreibungen in Büchern, die ich auch öfter nicht verstehe.

Urheberrecht, „Medienrecht“ & Co.

Hach ja, das Urheberrecht. Wenn man einen Social-Media-Kanal betreibt, muss man bei der Nutzung von Bildern, die man nicht selbst gemacht hat, natürlich unglaublich aufpassen.
Ich selbst weiß das nur zu gut, da ich nicht nur während dem Studium die Vorlesung „Medienrecht“ hatte, sondern durch meinen „Ausflug“ in die Rechtswissenschaft und durch meine Eltern (beide Juristen) eben…juristisch vorbelastet bin.

Die Informationen zu Bildrechten in der Wochenlektion sind sehr umfangreich – ich werde mich auf jeden Fall noch um einiges genauer mit dem Thema befassen, da es ungeheuer wichtig für das Posten von Inhalten im Netz ist. Nicht umsonst verwende ich für meinen Bücherblog nur selbst geknipste Fotos…ich will schließlich nicht in Teufels Küche kommen!

Nochmal schnell nachgeschaut: Ja, die Lizenz und den Rechteinhaber des Bildes, auf das ich im vorletzten Eintrag verlinkt habe, sind richtig angegeben. Phew.

Dann heißt es jetzt: Beruhigt ab ins Wochenende! 😉

Zombie Ipsum

Ach, schöne Wochenlektion! Ich habe mit dem „Keepcalmstudio“ ein Bildchen generiert. Doctor Who-Fans werden es verstehen. 😉

KeepCalmStudio.com-[UK-Flag]-Keep-Calm-And-Don-t-Blink

made with KeepcalmStudio

Wordle hätte ich so gerne auch ausprobiert, aber das funktioniert auf der Arbeit nicht. Das werde ich aber auf jeden Fall mal zuhause ausprobieren. Ich denke nämlich, dass man gerade die Schlagwortwolken sehr gut in der Bibliotheksarbeit gebrauchen könnte. Sowohl bei Recherche-Schulungen, als auch bei Führungen oder um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen.

Das Zombie-Ipsum fand ich persönlich klasse! 😀